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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Annihilator – “Annihilator”
Unausgewogen
ANNIHILATOR werden für mich auf ewig mit “Alice In Hell” und zwar ehrlich gesagt NUR mit dem Opener des Albums, verbunden bleiben. Seltsam, was diese Band unter ihrem Banner für unterschiedlich gestrickte Alben veröffentlichte. Der Stilmischmasch war nicht jedermanns Sache, was auch daran lag, dass sich Jeff wohl nie entscheiden konnte, was er wirklich machen wollte: US-Klischeerock oder Metal mit Thrash-Versatzstücken nach Art der damaligen Szenevorbilder.
Das einfach “Annihilator” betitelte Album eröffnet hart, laut und wild. “The Trend” lässt Jeffs Gitarre sprechen, Dave Padden singt erheblich “besser”, oder zumindest passender zur Musik als früher. “Coward” und “Ambush” (eine Gitarrenpassage aus METALLICAs “Metal Militia” findet filigran Verwendung) erinnern an SLAYER, EXODUS und fetten US-Metal der Achtziger.
Der Gesang wird herausgebrüllt, das Riffing schiebt. Altmodisch setzt Jeff auf saubere nicht zu lange Soli, gut vierminütige Songs, welche noch kurze Breaks oder Bridges erlauben. Ähnlich wie bei EXODUS, welche ja auch jüngst ein neues Album ähnlichen Stils veröffentlichten, wird man wohl nie mehr etwas wirklich neues von ANNIHILATOR zu hören bekommen. Andererseits macht soviel alte Schule durchaus sympathisch.
Was ANNIHILATOR noch nie besonders gut konnten, war ein Album mit konsequent guten Songs zu komponieren. Immer gab es zwei, drei Highlights; der Rest war Füllmaterial. Nehmen wir “25 Seconds”: das Solo ist formidabel, der Song selbst Durchschnitt. Und so geht das über das ganze Album. Vielleicht bietet Thrash auch keine anderen Möglichkeiten mehr, wer weiß.
Auf jeden fall werden Fans der alten Thrash-Schule das Album mögen. Die SLAYER-Affinität (auch bezüglich des Gesanges) geht mir zu weit; die “modernen” Töne (”Nowhere To Go” enthält einen SOILWORK-Chorus) sind abgekupfert und ziehen wieder einmal in eine andere Richtung, wo Jeff doch eigentlich Thrasher ist oder doch nicht? Also irgendwie alles wie immer. Unausgegoren. ANNIHILATOR eben.

Format: Album Länge: 10 Songs | 48:46 Label: Earache Records Release: 17.05.2010Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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7. Juni 2010