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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Rapoon – “Obscure Objects Of Desire”
Wie ein immerwährender “bad trip”
Bereits 1992 das erste Album von RAPOON, dem Projekt des Engländers Robin Storey, der es sich von Beginn an zur Aufgabe machte, verschiedenartige Ambient-Sounds mit Industrial-artigen Klängen und -Rhythmen zu vermischen und somit ein recht eigentümliches Gebräu zu entwickeln. Seit 1992 gibt es bis zu acht Veröffentlichungen im Jahr von RAPOON und der neuste Streich lautet auf den Namen “Obscure Objects Of Desire” und erscheint auf dem polnischen Label Vivo Records.
Das Album beginnt mit verhaltenen Industrial-Klängen und wandelt sich relativ schnell in eine stimmige Melange aus vordergründigen Ambient-Sounds in Kombination mit dezentem Industrial, der sich eher in kleinen aber feinen Rhythmen wiedererkennen lässt. Das Hauptaugenmerk auf “Obscure Objects Of Desire” liegt demnach eindeutig auf düstere und leicht abgehobene Stimmungen und maschinell rhythmische Collagen, die den Hörer nachhaltig einlullen.
Eine besondere Vorliebe scheint der Hang zu verzerrten Sounds und Echo-/Hall-Effekten zu sein. Zum Beispiel werden weibliche Operngesänge mit Hall versetzt und leicht übersteuert, bis ein fehlerhaft wirkender Kratzton entsteht, der die Musik einerseits entstellt, ihr andererseits aber eben diese spezielle industrielle Note verleiht. Auf “Obscure Objects Of Desire” wird mit einzelnen Tonfolgen oder simplen Melodien akustischer Instrumente experimentiert und exzessiv ausprobiert, ohne dabei in eine Sackgasse zu geraten. Highlight ist diesbezüglich der Abschluss-Track “The Emptiness Of Art (I Made That One That)”, der als Essenz des Albums zu verstehen ist.
RAPOON versprühen auf “Obscure Objects Of Desire” einen gewissen Reiz des Ungewissen. Wie ein negativ verlaufener Drogenrausch, wie ein bösartiger LSD-Trip entfaltet das Album eine halluzinogene Wirkung, die von Wahnsinn und abstrakten musikalischen Formen zeugt und im Gegenzug trotzdem verdeutlicht, wie der Rausch dem Opfer keinen Raum zum Bedauern lässt, sondern es in seinem Bann gefangen hält. Starker, erweiterter Dark Ambient.
» Rapoon
Format: Album Länge: 7 Songs | 68:50 Label: Vivo Records Release: 07.10.2008Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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