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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Marissa Nadler – “Ballads Of Living And Dying”
Melancholisch und verzaubernd
Ehemals widmete die in Washington geborene MARISSA NADLER ihre volle künstlerische Leidenschaft der Malerei. Die Kunst wurde ihr sozusagen schon in frühester Kindheit aus dem Elternhaus mitgegeben; ihre Mutter ist eine abstrakte Malerin, ihr Bruder Gitarrist und Schriftsteller. Später während ihres Kunststudiums in New York entdeckt sie ihre Liebe zur Musik, wendet sich den gefühlvollen Klängen der Akustikgitarre zu und erkundet ihre liebliche Gesangsstimme. Sie überträgt ihre bisherigen künstlerischen Erfahrungen in ihr Songwriting und wird eine feinfühlige und äußerst talentierte Song-Schreiberin, die seit 2004 hochklassige Musik veröffentlicht.
“Ballads Of Living And Dying” ist ihr erstes Album und präsentiert MARISSA NADLERs wundervollen Mezzosopran, der oft an Hope Sandoval von MAZZY STAR erinnert, hier und da aber auch leichte Parallelen zu Kate Bush aufkommen lässt. Ihre Stimme wirkt sensibel, gefühlvoll und hat einen sehr schönen, leicht rauen, runden Klang. MARISSA NADLER singt mit ihrem Engelsorgan kleine Geschichten und verzaubert ihre Lieder so zu wunderschönen Balladen, genauso, wie es der Titel des Albums vorgibt.
Komplett im Singer-Songwriter-Gewand gehalten spielt sie die Gitarre mal leise und verhalten, mal schwermütig emotional, integriert in diese Stimmungen ihre ergreifende Stimme und rundet jedes Lied zu einem kleinen Erlebnis ab. Minimalistisch, wie es dieser Stil vorgibt, erzeugt sie auf “Ballads Of Living And Dying” kleine Geschichten über das Leben und den Tod, ergreifend und trotz aller Schwermut einfach nur wundervoll.
Sie hat es geschafft die Ausdruckskraft eines Bildes in Töne umzuwandeln und ist in ihrem Element ein kleines Wunder. MARISSA NADLER formt ihre ganz eigene Kunst und sie blüht hörbar darin auf. Trotzdem ihr gewähltes Metier, ihre gewählte Aussageform im Stile Singer-Songwriter nur wenig Raum nach links und rechts lässt, hat sie kaum etwas gemein mit beispielsweise Bob Dylan oder Leonard Cohen, den Vorzeigemusikern dieses Genres. Sie hat ihre eigene Form gewählt, ihren eigenen Pfad eingeschlagen und bewegt sich dabei sicher und künstlerisch wertvoll. Ihre Stimme, ihre Musik und ihre Texte gehen tief unter die Haut und genau das ist es, was große musikalische Kunst ausmacht.
Hier wird einwandfrei vorgemacht, wie man mit wenigen Mitteln ganz viel erreichen kann. Diese Musikerin berührt den Hörer im Zentrum seines Herzens und bereitet ihm für die Spieldauer ihres Albums eine schöne Zeit. Absolute Empfehlung für alle, die sich gerne von wenigen, ruhigen Klängen mitreißen und verführen lassen…

Format: Album Länge: 10 Songs | 36:41 Label: Eclipse Records Release: 2004Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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