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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Augury – “Fragmentary Evidence”
Hammer of the (Frickel-)Gods
Vermutlich können kanadische Death-Metal-Bands keine simplen Parts spielen oder zumindest keinen geraden Beat/Part zocken, ohne 25 Breaks in 20 Sekunden zu brettern und möglichst viele Griffwechsel auf den Gitarren zu bringen. AUGURY haben auf ihrem Longplayer “Fragmentary Evidence” zumindest alles erfüllt, was technischer Death Metal fordert, bzw. was man von diesem Genre erwartet. Das Album ist hart, hat einen fetten Sound, die Burschen frickeln was das Holz hergibt und definitiv schafft man es beim ersten oder zweiten Mal nicht, alle Breaks innerhalb eines Songs auf Anhieb mitzuzählen, geschweige denn wahrzunehmen.
Mit fettem Sound ausgestattet knüppeln sich AUGURY durch ihr komplexes Werk und mitunter kommt man schon ins Staunen bei dem, was die Herren Musiker hier fabrizieren. Mal abgesehen davon, dass die Gitarrenfraktion über jeden Zweifel erhaben ist und der Drummer zur oberen Garde gehört, besticht vor allem der Bassist durch seine vielen Einwürfe auf den hohen Saiten. Schnelle Läufe, melodische Einwürfe und Schau-was-ich-kann-Gefummel wirken hier überhaupt nicht großkotzig, sondern auf jeden Fall erhaben. Auf “Fragmentary Evidence” wird nicht nur gefummelt um des Fummelns Willen, sondern um den Songs den jeweils nötigen Kick zu geben.
Durchweg anspruchsvoll konzipiert und bis ins feinste Detail durcharrangiert kann man sich an diesem Album ergötzen. Es gibt brettharte Blastparts, super-melodische Midtempoparts, jazzig angehauchte Einwürfe und völlig verwurstelte Fingerbrechattacken, die sich gewaschen haben. Selbst der Gesang bei AUGURY variiert weitaus mehr als bei 99% aller anderen technischen Death-Metal-Truppen. Mal wird tief gegrunzt, mal aggressiv geschrien, mal hoch gekreischt und dann wiedererum werden mit klarer Stimme richtig geile Melodien gezockt. AUGURY sind eine der wenigen Bands, die dem Gesang genau dieselbe Bandbreite zugestehen wie der Musik. Während sich die meisten anderen Bands lediglich um eine verfrickelte Instrumentalfraktion kümmern, sind AUGURY hörbar bemüht, diesen Aspekt auch auf den Gesang zu übertragen; und es ist ihnen absolut gelungen.
Für alle Technik-Freaks und offenherzigen Extrem-Metaller dürfte “Fragmentary Evidence” von AUGURY eine wahre Wonne darstellen. Bestens geeignet um Luftgitarre zu spielen, die Nachbarn zu verschrecken oder um seinem Gitarrenlehrer mal eine Lektion zu erteilen.

» Augury
Format: Album Länge: 9 Songs | 55:02 Label: Nuclear Blast Records Release: 17.07.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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