
Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Electronic Experimental Folk Metal Gothic Metal Grindcore Hardcore Hard Rock Heavy Metal Horror IDM Indie Rock Industrial Metal Industrial Rock Instrumental Jazz Jesu Melodic Black Metal Melodic Death Metal New Wave Noise Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Rock Shoegaze Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Mantric – “The Descent” (10.00 / 10)
Alvin Zealot – “Tears Of St. Lawrence” (9.00 / 10)
Jesu – “Jesu” (9.00 / 10)
Tori Amos – “Under The Pink” (9.00 / 10)
Bersarin Quartett – “Bersarin Quartett” (9.00 / 10)
Magazine
Pelican – “What We All Come To Need”
Post-Rock der Königsklasse
PELICAN gehören unbestritten zu den Königen des Post-Rock und das bereits seit ihrem ersten Longplayer “Australasia”. Schon ihre erste EP “Pelican” sorgte für Aufsehen, doch als dann das Album erschien, wischte die Truppe aus Chicago alles beiseite, was ihnen Konkurrenz machen konnte, mal abgesehen vielleicht von den unantastbaren GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR, die aber ohnehin in einer leicht anders gelagtern musikalischen Liga des Post-Rock spielten.
“What We All Come To Need” ist das vierte Album von PELICAN und sie untermauern damit einmal mehr ihren ohnehin schon beachtenswerten Status in der Szene. Von Album zu Album hat sich diese Band mehr Hörer erspielt und ihren Namen durch sehr gute Musik immer weiter verbreitet. Im Grunde kann man ihnen nur wünschen, dass sie es schaffen, auch weiterhin mit ihrer Musik interessant zu bleiben und noch einige starke Veröffentlichungen raushauen.
Von Album zu Album modifizieren PELICAN ihren Sound um kleine Nuancen. Mittlerweile gehen sie auf “What We All Come To Need” nicht mehr so kantig vor wie noch auf ihrem Debüt, was jedoch keine negative Kritik sein soll. Man hört jedem Ton an, welche Band hier spielt und genau das ist es, was PELICAN zu etwas besonderem macht: Eigenständigkeit und der Wille, ihren eingeschlagenen Weg auszubauen und ihre Kunst zur Perfektion zu bringen.
Die Songs pendeln sich zwischen vier und acht Minuten ein und diese Spanne reicht vollkommen aus, um spieltechnisch interessant, kompositorisch mitreißend und nicht nur innerhalb eines Songs, sondern auf dem gesamten Album atmosphärisch dicht zu klingen. Kurz: “What We All Come To Need” beinhaltet alles, was man von PELICAN kennt und erwartet.
Die typischen Gitarren-Leads überzeugen einmal mehr und auch das Riffing greift schnell ins Harmoniezentrum des Hirns ein und erzeugt Sympathie. Die Riffs schwanken zwischen rockig, groovy und entspannt einlullend. “Ephemeral” ist ein gutes Beispiel für die relative Vielseitigkeit eines PELICAN-Songs, denn dieses Stück enthält viele Facetten des für diese Band so typischen Songwritings. Es gibt entspanntes Gitarren-Picking, kernige Riffs, die richtig Alarm machen und schöne, melodische Lead-Gitarren, die ohne Umwege sofort ins Ohr gehen.
Eine spannende Neuerung gibt es zudem zu vermelden. PELICAN nutzen erstmalig Gesang. Unterstützt wurden sie dabei von Allen Epley (SHINER), der dem Abschluss-Track “Final Breath” seine lockere, wohlklingende Stimme verleiht. Gemäß der Musik PELICANs darf man hier natürlich keine ausufernden Gesangsarrangements erwarten, sondern wird mit einer passenden und stimmigen Ergänzung belohnt, die sich superb in den Kontext PELICANs einreiht. Ich hoffe, dass wir in der Zukunft noch das eine oder andere Experiment in dieser Richtung von PELICAN erwarten dürfen, denn Gesang, sofern man ihn im Post-Rock als eine Art weiteres Instrument sieht, kann für diese Musik durchaus eine große Bereicherung darstellen.

» Pelican
Format: Album Länge: 8 Songs | 51:26 Label: Southern Lord Recordings Release: 06.11.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
» Pelican – “Australasia”
» Pelican – “City Of Echoes”
» Pelican – “The Fire In Our Throats Will Beckon The Thaw”
» Omega Massif – “Geisterstadt”
» Collapse Under The Empire – “Find A Place To Be Safe”














