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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Umphrey’s McGee – “Anchor Drops”
Ausgeklügelte Fusion spannender Zutaten
Aus Chicago stammen UMPHREY’S MCGEE, die sich dort und überhaupt in den Staaten bereits einen Namen als eine der besten Jam-Combos erarbeitet haben. In einer klug zusammengestellten Mixtur aus Progressive Rock, Jazz, Fusion, Punk und was weiß ich noch alles, erschaffen die Burschen ein beachtenswertes Album, welches absolut klischee- und kommerzfrei daherkommt. Anspruchsvolle Musik gibt es zu bestaunen, womit wir schon bei der ersten Voraussetzung zum Hören von “Anchor Drops” wären: Der Hörer muß aufgeschlossen sein und darf sich nicht zu sehr dem (reinen) Progressive Rock verschrieben haben; ebenso nicht dem Jazz, Rock oder sonstigen Stilen. Von allem ein bisschen gibt es hier zu hören und das Ganze auch noch in einwandfrei vorgetragener Spielkunst.
Es treffen schräge und vertrackte Breaks auf lupenreine Alte-Schule-Prog-Rock-Gitarren, punkige Strukturen werden durch Country-Klänge veredelt, allerdings niemals so, dass es wild zusammengewürfelt oder gar unpassend klingt. UMPHREY’S MCGEE erschaffen ein sehr homogenes Werk, dem man auf den ersten Blick, bzw. aufs erste Ohr, diese Stilvielfalt mitunter gar nicht anmerkt.
“Anchor Drops” darf auf keinen Fall nur mal eben so nebenbei gehört werden! Dieses Album verlangt nach Hingabe und innerlicher Ruhe, ansonsten könnte es einen ziemlich abnerven und die Gefahr besteht, dass unschöne und vor allem unwahre Begriffe wie “Gedüdel”, “zusammenhangsloses Gefrickel” oder sogar solche Aussprüche wie “können die sich endlich mal entscheiden, was sie nun spielen wollen?” fallen. Das wäre unfair, denn die Qualitäten dieser Band sind unverkennbar und ein für heutige Verhältnisse sehr mutiges Album wie “Anchor Drops” würde fälschlicherweise untergehen.
“Anchor Drops” ist nicht das erste gute Album von UMPHREY’S MCGEE und wer dieses Stück Musik lieben lernt, der sollte auf jeden Fall auch die früheren und späteren Ergüsse anchecken. Es lohnt!

Format: Album Länge: 14 Songs | 64:11 Label: InsideOut Music Release: 21.02.2005Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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