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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Jesu – “Opiate Sun”
Authentisch und aufs Wesentliche reduziert
Einmal mehr hat Band-Gründer und -Kopf Justin Broadrick eine EP komplett im Alleingang aufgenommen und demnach auf die Mitwirkung seiner Weggefährten Ted Parsons (Ex-SWANS) an den Drums und Diarmuid Dalton am Bass verzichtet.
“Opiate Sun” ist, wie viele EPs zuvor, das Ergebnis eines in sich gekehrten, sehr zurückhaltenden Musikers, der sich scheinbar am wohlsten und sichersten fühlt, wenn er für sich allein seine Kunst, seine Musik leben und fühlen kann. Broadrick ist Multiinstrumentalist und somit prädestiniert für musikalische Alleingänge, die er eben genau in EPs dieser Art auslebt. Selbstverwirklichung, wie man sie sich optimal vorstellt.
“Opiate Sun” ist eine EP mit reiner Musik geworden. Keine unnötigen digitalen Effekte, keine Keyboards oder Samples, kein technischer Schnickschnack, nicht überproduziert und absolut nicht überladen. Sehr natürlich und fast schon konservativ ausgesteuert entwickelt die Musik ein sehr authentisches Hörerlebnis, das rund und wie aus einem Guss wirkt.
Broadrick hat sich bei den Drums auf das Wesentliche reduziert und spielt lediglich die tragendenden Beats in die Songs ein ohne großen Wert auf besondere Breaks oder andere (unnötige) Fummeleien zu setzen. Die Beats sollen den einzelnen Song tragen und ihn voranbringen und genau das hat er mit seinem Spiel erreicht.
Der Bass ist durchweg unterstützend gehalten auf “Opiate Sun” und er bildet hier einen starken, unterstützenden Boden für die Songs. Die Gitarren kümmern sich um die schweren Riffs, die zerbrechlichen Melodien und die entscheidenden Akzente für das jeweilige Feeling der Songs. Zu guter Letzt ist es Broadricks melancholisch verträumter, ja fast schon depressiver Gesang, der die Atmosphäre auf “Opiate Sun” abrundet und dieser EP die entscheidende Note verleiht.
Die Musik JESU’ ist der beste Beweise dafür, dass Musik absolut nicht kompliziert oder verspielt sein muss um intensiv und eindrucksvoll zu wirken. Solange die atmosphärische Dichte überzeugt, ist alles andere sekundär, und JESU können hier einmal mehr überzeugen.

» Jesu
Format: EP Länge: 4 Songs | 25:54 Label: Caldo Verde Records Release: 27.10.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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