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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Tori Amos – “Under The Pink”
Zerbrechlich und intensiv
Über TORI AMOS braucht man nicht mehr viele Worte verlieren. Mit “die Frau und ihr Klavier” ist eigentlich alles gesagt was notwendig ist und was man im Vorfeld wissen sollte.
“Under The Pink” ist ihr zweites und wohl auch ihr wichtigstes Album, und das nicht nur aufgrund ihres Kommerz-Hits “Cornflake Girl”, sondern weil ihre Karriere mit, bzw. nach diesem Album einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht hat. Aber kommerzieller Erfolg hin und her, unterm Strich spielt ausschließlich die Musik eine Rolle und diese überzeugt ohne Wenn und Aber.
Die Reise beginnt mit “Pretty Good Year” und trotz allen positiven Vibes, welche dieser Song zunächst versprüht, ist es der melancholische Unterton, der das Lied prägt, und spätestens mit dem dramatischen Zwischenpart, bei dem die schweren Drumbeats ihr Übriges erledigen, entfaltet sich das Stück zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.
“God” wirkt mit seinen schrägen Tönen und den liebevollen und feinfühligen Gesängen, die dem Song einen sanften Anstrich verpassen. “Bells For Her” ist sehr schwermütig gehalten und besticht durch seine Reduzierung auf das Wesentliche. “Past The Mission” hat wohl den schönsten und weichsten Refrain, den TORI AMOS je geschrieben hat; unterstützt wurde sie bei dem Stück von Trent Reznor (NINE INCH NAILS).
Auf dem Album wird übrigens erstmalig TORI AMOS’ späteres Markenzeichen, der Bösendorfer-Flügel eingesetzt. Mit seinen markanten Klängen erreichen viele der Stücke eine ganz besondere emotionale Stimmung, die tief unter die Haut geht.
“Baker Baker” ist wieder ein auf das Wesentliche reduziertes Lied, sehr ruhig und zerbrechlich, bevor es mit “The Wrong Band” etwas beschwingt aber keineswegs lauter wird. Im Grunde ist das Stück viel zu fröhlich angehaucht im direkten Vergleich zum Rest des Albums. Mit “The Waitress” folgt ein weiteres Highlight des Albums. Wenn die Drums mit ihren wuchtigen Beats loslegen und TORI AMOS mit zerbrechlicher aber lauter Stimme “…but i believe in peace” singt, dürfte es um jeden geschehen sein. Es folgt die Hit-Single “Cornflake Girl”, doch man sollte sich nicht von der Chart-Platzierung abstoßen lassen. Das Stück wirkt allein durch den Anfangssatz sympathisch, der da lautet: Never was a cornflake girl…
Wieder auf das Wesentliche reduziert (sprich: Flügel und Gesang) und trotzdem von einer intensiven Dramaturgie getragen läutet “Icicle” perfekt den langsamen Ausklang des Albums ein. “Cloud On My Tongue” schlägt danach überraschenderweise in fast dieselbe Kerbe, nur dass Streicher hinzu kommen und dem Lied somit mehr Fülle geben.
“Space Dog” erscheint dann mit seinen Basstönen und der schrägen Melodie ein wenig skurril und vielleicht unpassend. Nach meinem Empfinden das schwächste Stück des Albums, bevor das über neun Minuten lange “Yes, Anastasia”, ebenfalls vordergründig von Flügel und Streicher getragen, den gefühlvollen und hochkarätigen Abschluss bildet.
Das von Eric Rosse und TORI AMOS co-produzierte “Under The Pink” ist ein kleiner Geniestreich geworden, der nur wenig negative Kritik zulässt. Selten hat eine Frau gleichzeitig am Flügel und am Gesang so schön gelitten wie TORI AMOS auf diesem Album.
Eine wahre Meisterleistung!

Format: Album Länge: 12 Songs | 56:40 Label: Atlantic Records Release: 31.01.1994Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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(2 Wertungen, Ø 9.50 von 10)
20. März 2010