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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Black Cobra – “Chronomega”
Kompromisslos umgesetzt
Wenn Sludge auf harten Stoner Rock und Doom Metal trifft kann dabei schonmal eine äußerst explosive Mischung herauskommen. Nachzuhören auf “Chronomega”, dem dritten Full-Length-Album der Kalifornier BLACK COBRA.
Die Truppe zieht alle Register und versprüht auf “Chronomega” mindestens genauso viel Energie wie eine brachiale Death-Metal-Band in voller Fahrt. Hier wirkt nichts gekünstelt, geschweige denn steril oder überzogen aufgebauscht. BLACK COBRA spielen ihren Sound mit enorm viel Herzblut und knallen dem Hörer einen riesigen Haufen Wut, Aggression und Schmerz um die Ohren.
Mit viel Drive prescht das Album los und gleich mit dem Opener “Negative Reversal” wird in knapp drei Minuten die Marschroute festgelegt. Im weiteren Verlauf (”Machine”) wird es mal etwas schwerfälliger (im positiven Sinne), straight und lockerer (”Chronosphere”), hektisch (”Zero Point Field”), schnell (”Storm Shadow” und “Glacies En Spiritu”) und zum Abschluss bei “Nefarian Triangle” dann nochmal superfett, bevor die Musik verstummt.
“Chronomega” verlangt dem Hörer sehr viel ab. Das Album ist laut, sehr laut sogar. Es poltert, rappelt, knistert und ballert an allen Enden und Ecken. Der Gesang oder besser gesagt das aggressive Geschrei wird gnadenlos durchgezogen und bohrt sich spätestens nach dem dritten Song des Albums unaufhaltsam in die Gehörgänge. Hier gibt es keine Verschnaufpause oder Zeit zum Durchatmen. Brutal und konsequent gnadenlos ziehen BLACK COBRA ihr Ding durch und lassen erst ab, wenn ihre Opfer die weiße Fahne hissen.
“Chronomega” ist ein hartes und lautes Album geworden, schwer konsumierbar, extrem und sehr kantig. Zudem bringt es auch deutlich zum Ausdruck, dass man mit Eigenwilligkeit und dem erhobenen Mittelfinger beim Konsumenten folgendes erreichen kann: Entsetzen im Gesicht und Schmerzen in den Ohren.

Format: Album Länge: 9 Songs | 38:07 Label: Southern Lord Records Release: 29.09.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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