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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Foulest Semen Of A Sheltered Elite” (10.00 / 10)
The Ruins Of Beverast – “Rain Upon The Impure” (10.00 / 10)
Hadoken – “Luminary” (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Review! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Esoteric – “Subconscious Dissolution Into The Continuum”
Der Tod wandelt umher
“Subconscious Dissolution Into The Continuum” ist ein fieser Trip durchs Schattenreich der Musik. Tiefe, dunkle Kompositionen wabern unaufhaltsam durch die Boxen und umhüllen den Hörer mit Schmerz und Furcht. Gänsehaut-Feeling, Todessehnsucht und eine atemberaubende Sound-Fülle erschlagen den lauschenden Unschuldigen und machen deutlich, dass vorliegendes Album nichts für Warmduscher oder Schönwetterliebhaber ist.
Atmosphärisch unglaublich dicht vorgetragen vermitteln ESOTERIC den extremsten und intensivsten Death-Doom, den ich jemals gehört habe. Man traut sich kaum zu Atmen, so tief ergreifend und brachial kommt die Sound-Wand daher. Die vier Ergüsse auf dem Album, alle zeitlich absolut im überlangen Bereich, lassen einem fast das Herz stehen und walzen und walzen und walzen… Mit Walze ist hier ein unerbittlicher und gnadenloser Weg ins Dunkel gemeint.
Sollte es für das Wort Tod eine Vertonung geben, sind ESOTERIC allererste Anwärter auf den dafür vorgesehenen Thron. Depressiv, Gnadenlos, Dunkel und unglaublich böse schleifen sich die Tracks durch die Gehörgänge, zersetzen dem Hörer ganz langsam aber zielstrebig die Gehirnwindungen und arbeiten sich danach unaufhaltsam bis zum Herzen vor.
ESOTERIC sind mit keiner anderen Band zu vergleichen, was sie logischerweise absolut einzigartig macht. Dieser Umstand macht es dadurch umso schwerer, die Musik von ESOTERIC zu beschreiben oder, wenn überhaupt möglich, Vergleiche aufzuführen. Ich will es dennoch versuchen, allerdings ohne Gewähr.
Hier das Rezept: Man nehme eine gehörige Prise CATHEDRAL zu “Forest Of Equilibrium”-Zeiten; hiervon aber ausschließlich die gaaaanz langsamen Elemente und die traurigsten, bzw. düsteren Gesangspassagen. Das Ganze dreht man geschwindigkeitsmäßig noch um 30-50% runter und vor allem ballert man deutlich mehr Bass und Hall in den Sound. Danach pitcht man alles noch ordentlich in den Keller, legt eine fiese Grunzstimme, wie z.B. die tiefen Gesänge eines Glen Benton oder des BRODEQUIN–Sängers drüber, nimmt die harte, melodische Melancholie NEUROSIS’ und mixt aus diesen Zutaten einen einzigartigen, absolut tödlichen Cocktail.
ESOTERIC vereinen harte Gitarren mit zerbrechlichen Klängen und schaffen damit nicht nur reine Lieder, sondern Klangdimensionen, die Ihresgleichen suchen.
Der pure Wahnsinn…

» Esoteric
Format: Album Länge: 4 Songs | 50:52 Label: Season Of Mist Release: 28.06.2004Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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