
Acoustic Action Alternative Rock Ambient Avantgarde Black Metal Comedy Crime Dark Ambient Death Metal Doom Metal Drama Electronic Experimental Folk Metal Grindcore Hardcore Hard Rock Heavy Metal Horror IDM Indie Rock Industrial Metal Instrumental Jazz Jesu Melodic Black Metal Melodic Death Metal Metalcore New Wave Noise Pop Post-Metal Post-Rock Power Metal Progressive Metal Progressive Rock Rock Sci-Fi Shoegaze Sludge Stoner Rock Thrash Metal Thriller Viking Metal
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
-
Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Secrets Of The Moon – “Privilegivm”
Immer im Rezitativ
“Antithesis”, das Vorgängeralbum vom 2009er Album “Privilegivm”, hatte außer dem “Lucifer”-Song eine recht geringe Halbwertszeit bei mir. “Sulphur”, der Opener des neues Werkes, fährt weiter auf dieser hypnotischen SATYRICON-Schiene. Gesänge im Rezitativ, Groove, Heavyriffing, welches an guten Achtziger-Metal erinnert sowie diese an CELTIC FROST (manchmal auch an Rock’n'Rolf, wirklich!) gemahnenden Gesänge bilden das Gerüst für die nächsten 65 Minuten Musik.
Ein versierter Kollege äußerte dazu sinngemäß: “Das ist alles gutgemacht, allein es fehlt die Seele, es ist sozusagen langatmig geraten.” Und da hat er Recht, der Mann von GEÏST. Denn ausnahmslos Midtempo regiert; immer sind die Songs überlang, der Gesang der eines bösen Hohepriesters, die Produktion drückt, der Sound ist klasse, allein es fehlt der Ausdruck, der innere Kampf, Ambivalenz, Qualen, aber auch Hoffnungsschimmer. Eher scheint innere Teilnahmslosigkeit vertont worden zu sein.
“Black Halo” klingt für mich genau wie der Opener. “Harvest” gerät zu lang, zu monoton, zu uninspiriert. Ich bin mir sicher, die Band will es besonders gut und anspruchsvoll machen und verliert den Focus auf den Track aus Augen und Sinn. Nicht, dass SECRETS OF THE MOON schlechte Musik machten, nein, sie verzetteln sich. Produktion geht vor Inhalt, wie so oft. Das trifft auf HYPOCRISY und IMMORTAL auch zu, doch diese biegen noch an der richtigen Stelle in den heimischen Forst ab. MARDUK und SECRETS OF THE MOON tun das nicht. Hall, endlose Riffschleifen, thrashige Breaks und der sehr gewöhnungsbedürftige Gesang schaffen schnell Unbehagen.
Der Blick fällt auf die Skip-Taste. Nun, lassen wir das, der Song muss ausgehalten werden. Das fällt sehr schwer. Schräge Sounds bekommen CULT OF LUNA oder ISIS einfach besser hin. “For They Know Not” tönt wieder nach neuen SATYRICON und schon die gehen mir mit ihrem permanenten Rezitativ auf den Zeiger. Sind das Hammonds im Hintergrund? Wenn ja, wäre das gut. Leider klingt “Queen Among Rats” auch wieder wie der Vorgänger. Und erneut acht Minuten Hypnose. Das charakteristische Element der Trance ist ja, dass man sich an nichts mehr erinnern kann, dass nichts haften bleibt, es sei denn im Unbewussten.
Das Zwischenspiel mit Schlachtendrums “Descent” könnte im Nebel von Waterloo aufgenommen worden sein. Der Abschlusstrack “Sheperd” schlägt endlich eine andere Richtung ein. Der Klargesang verwundert, die emotionalen Soli führen ins Jahr 1982, als die Segmentierung des Genres noch Zukunft war. Ehrlich gesagt ist das der bisher beste Song. Hier verlassen SECRETS OF THE MOON ihr Revier und wagen sich auf unbekanntes Terrain. Gut, der Gesang ist auch hier stark gewöhnungsbedürftig; die Musik überzeugt. Alles in allem ist sind mir die Arrangements von “Privilegivm” zu gleichförmig geraten. Das ist sehr schade, denn diese Band könnte richtig gut sein!

Format: Album Länge: 9 Songs | 65:26 Label: Lupus Lounge Release: 18.09.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
» Satyricon – “The Age Of Nero”
» Anaal Nathrakh – “In The Constellation Of The Black Widow”
» Wallachia – “Ceremony Of Ascension”
» Forest Stream – “The Crown Of Winter”
» Trail Of Tears – “Bloodstained Endurance”













