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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Malevolent Creation – “In Cold Blood”
Feiner Florida-Death
Die Besetzung bei MALEVOLENT CREATION wechselte recht häufig und es haben bereits viele Florida-Death-Metal-Helden bei der Rüpelformation geprügelt. Auf “In Cold Blood” stehen demnach ebenso illustre Namen des Death-Metal-Zirkus auf der Liste und so tummeln sich neben den alten MALEVOLENT-CREATION-Urgesteinen Phil Fasciana (Gitarre) und Jason Blachowicz (Bass und auf diesem Album auch Gesang) Szene-Namen wie Derek Roddy (Drums) und John Paul Soars (Gitarre).
Trotz der ständigen Besetzungswechsel klingen MALEVOLENT CREATION immer nach MALEVOLENT CREATION und demnach wird auch auf “In Cold Blood” der fast schon typische Bandsound einmal mehr zum Besten gegeben. Nach der Veröffentlichung dieses Albums wurden zwar einige Stimmen laut, dass es verstärkt Hardcore-Anteile geben würde, wer aber jedoch genau hinhört, wird unschwer erkennen, dass “In Cold Blood” einmal mehr harten, zumeist schnellen und stets kompromisslosen, starken Death Metal enthält, wie er nur aus Florida und eben von dieser Truppe stammen kann.
Den Hörer erwarten Nackenbrecher wie den flotten Opener “Nocturnal Overlord”, das fette “Narcotic Genocide” oder den vertonten Genickschuss “Violated”. Ich könnte noch weitere gute bis sehr gute Songs herauspicken, möchte es aber dem interessierten Hörer selbst überlassen, sich ein Urteil zu bilden.
Fakt ist, dass “In Cold Blood” ein Death-Metal-Batzen ist, der einem so richtig die Gesichtszüge ins wackeln bringt. Super fett ausgesteuert und produziert von Goldhändchen und Szene-Ikone Scott Burns holzt einem der Sound direkt in die Magengrube und regelt locker die Hälfte des ersten oberflächlichen Eindrucks weg.
Hier und da hätte dem einen oder anderen Stück etwas mehr Power gut getan, denn so gewalttätig, brutal und schnell manche Tracks rüberkommen, so schleppend und leicht schwerfällig im Zündeffekt wirken andere, was sie zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht zu einem Top-Produkt macht. Dennoch ist “In Cold Blood” eine saftige Granate, die manch andere Ballertruppe niemals zustande bringen würde.

Format: Album Länge: 13 Songs | 42:03 Label: Pavement Music Release: 24.06.1997Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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