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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Obituary – “Darkest Day”
Stillstand
“Auch auf Studioalbum Nummer Acht dominieren bei der Todesstahl-Maschinerie wieder solide, einprägsame und effektive Riffs, Midtempo-Grooves, coole Schlagzeugrhythmen und das prägnante, charismatische Organ von John Tardy.” So schrieb ein Kollege über die neue OBITUARY-CD “Darkest Day”. Im Grunde hat der Rezensent ja Recht. Denn OBITUARY variieren überhaupt nicht und machen das, was sie immer taten. Das ist jedoch nach so vielen Jahren und diversen wichtigen Entwicklungsschüben im Rock-/Metal-Genre nicht mehr sehr spannend, oder?
Denn hölzern, altbekannt und wenig inspiriert wirkt das Riffing dieser Kult-Band. Früher waren sie die Bösesten, inzwischen gibt es Hunderte von dieser Qualität. Und die besten greifen Nachbareinflüsse auf, verändern sich, spielen mit genrefremden Einflüssen. Das tun OBITUARY nicht. Sie schaufeln Midtempo, treten hin- und wieder aufs Gaspedal und spielen Soli aus SLAYERs “Seasons-In-The-Abyss”-Periode.
Manchmal hat das Charme. Allerdings ist das Gebräu insgesamt dann doch zu altbacken geraten. “Lost Inside”, “Payback”, “Your Darkest Day” und wie sie alle heißen können kaum unterschieden werden. Die Produktion müsste viel fetter sein; ich habe gerade die neuen PARADISE LOST und INSOMNIUM gehört; warum kann OBITUARY nicht ähnlich transparent, wuchtig, hallend, mit Gong produziert werden? Warum muss das so trocken, harmlos, core-lastig sein?
SLAYER-Soli kann ich inzwischen selbst spielen. Dumpfe, stumpfe Leads, Hooks und Chorusse der Achtziger dominieren das Hörerlebnis. Langeweile macht sich breit. Unspektakulär knüppeln sich OBITUARY durch ihr im Prinzip uraltes Album. Damals waren sie härter als VENOM oder POSSESED. Heute werden sie, und da geht es ihnen wie SIX FEET UNDER, selbst von IN FLAMES an die Wand gespielt. Das ist der Unterschied.

» Obituary
Format: Album Länge: 11 Songs | 41:42 Label: Candlelight Records Release: 30.06.2009Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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