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Heaven And Hell – “The Devil You Know” (10.00 / 10)
Megadeth – “Endgame” (10.00 / 10)
Limbonic Art – “Phantasmagoria” (10.00 / 10)
Blind Guardian – “At The Edge Of Time” (10.00 / 10)
Moon (2009) (10.00 / 10)
MattRichtig gutes Reviews! Finde das Album insgesamt gesehen etwas unspektakulär, aber ansonsten sind THE OCEAN auf...
Gerald Oppermann… tolles Review zu einer aussergewöhnlichen Band! Interkulturelles Leben findet nämlich statt...
MattJo, ziemlich nichtssagendes Album. Nach diesem ganzen Hochgejubel überall dachte ich wirklich, hier kommt was...
Magazine
Battle Dagorath – “Eternal Throne”
In den Minen von Moria
Und noch einmal Ambient in Verbindung mit frostigem Black Metal. Die US-Amerikaner von BATTLE DAGORATH wandeln auf verschneiten Wegen in den Spuren von Gandalf und Co. Denn mit Hall, blechernen Drums und röchelnden Vocals berserkert sich die dunkle Horde sensenbewehrt durch Anfurten, Nebelgebirge und verschlungene elbische Waldlandschaften.
Neu ist das keineswegs. Dennoch verstehen BATTLE DAGORATH zu hypnotisieren. Weder überzeugt die rauschende Produktion, noch die technische Darbietung des Spiels von Bass und Schlagzeug. Doch das Geheimnis liegt hier an anderer Stelle: Es ist der Ausdruck, die Atmosphäre, die gefangen nimmt, die fesseln kann. Monoton scheppert das Unheil durch die Minen von Moria. Wir erahnen das Unbekannte, beklemmend das Wissen um die Nähe der Orks.
Der gemeine, sehr in den Hintergrund platzierte Gesang und der Aufbau der Songs sind schon recht ähnlich geraten. Nach drei Tracks haben wir verstanden. Die Klarheit von SUMMONING wird nicht erreicht. Ein wenig erinnern mich BATTLE DAGORATH an französische Schwarzmetaller. Der schreiende Gesang, die endlosen Wiederholungen nach Art von NEHEMAH und beinahe postmetallische Passagen tönen nach unseren unruhigen Nachbarn, wenn sie mit flatterigen, fahrigen Bewegungen den Schatten ihrer Krone auf die Landkarte des intriganten Nachbarn aus dem beschaulichen Burgund fallen lassen.
“Under The Warlord Spell” bietet die Frankenstein-Atmosphäre, welche wir von älteren DIMMU BORGIR kennen, dann sichelt und rasselt es wieder. Unterhaltsam, aber bekannt, könnte man sagen. “In The Forest Of Frozen Darkness” eröffnet wie “Strange World” von IRON MAIDEN; eine transzendente Reminiszenz. Klar, dass der böse Waldbube plötzlich aus dem Dickicht auftaucht und zuschlägt. “Wehe du gehst unter sechs Punkte, six-six-six” faucht er finster pommesgabelschwenkend in Richtung des Rezensenten. Da ich den Pfingsturlaub noch erleben möchte, gebe ich nach und entferne mich aus dem Gefahrengebiet des gefrorenen Waldes.
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Das Album wurde von Cold Dimensions im April 2009 neu aufgelegt.

Format: Album Länge: 9 Songs | 58:02 Label: Mercenary Musik Release: 28.02.2008Leserwertung: Ähnliche Artikel:
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