• MattKommt ganz gut das Ding. Hätt ich von den alten Daddies nicht erwartet…
  • MattHätte man kaum besser ausdrücken können. Fantastisches Album. Hier stimmt alles.
  • MattNach häufigem Hören des Albums muss ich von einer klaren Enttäuschung sprechen. Aalglatte Kompositionen, die...

Kråke – “Conquering Death”

8. Juli 2012 | ME | Musikrezensionen | 427 mal gelesen

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Winter is coming soon II

Auch die Norweger von KRÅKE setzen ganz auf die Schnittmenge früher DIMMU BORGIR, LEGENDA und ähnlich episch-atmosphärischer Kombos. Sehr melodisch, dramatisch und mit wenig aneckenden Geifer-Vocals versucht der Fünfer mit dem Raben im Namen winterliche Atmosphäre heraufzubeschwören. Jetzt in der Julihitze gelingt das auch bisweilen. Im Winter wäre ich da nicht so sicher, da gibt es weit düsterere Vertreter.

Es rasselt, es säbelt, der melodische Grummelgesang ist nicht wirklich gemein, ebenso wenig die Musik. Schlecht sind KRÅKE nicht, aber es fehlen auch hier die großen Momente. Zuviel ist bekannt und wird von der Champions-League weit besser gemacht.

Und nach kurzer Zeit nervt auch der immer sehr heisere Gesang. Es erinnert mich dann an solche Bands wie RAVENTHRONE, hehe… Die Lobeshymnen auf das Album kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich die Originale anhört, wird man mit ganz anderer Qualität konfrontiert. Zu klinisch, zu klapprig muten die Raben an.

Nach zwanzig Minuten kann ich die Songs nicht mehr auseinanderhalten. Vielleicht hätten sie in den Neunzigern etwas mehr Aufmerksamkeit eingeheimst. Mich bestätigt das in meinem Vorurteil, dass es in diesem Sektor im Prinzip keine Innovation mehr gibt, geben kann.

» Kråke

Format:  Album
Länge:   10 Songs | 45:29
Label:   Indie Recordings
Release: 29.06.2012
Leserwertung:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (1 Wertungen, Ø 6,00 von 10)
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1 Kommentar zu Kråke – “Conquering Death”

Bastian
8. Juli 2012

Solides Teil, Nostalgie-Fast-Food. Geht so gut rein wie raus, ne handvoll richtig guter Parts, ansonsten 45 übersichtliche und vorausschaubare Minuten. Braucht man eigentlich nur, wenn man noch keine einzige Platte aus den 90ern im Regal stehen hat.

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