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Kampfar – “Mare” (9,00)
Nightwish – “Imaginaerum” (2,00)
MattHätte man kaum besser ausdrücken können. Fantastisches Album. Hier stimmt alles.
MattNach häufigem Hören des Albums muss ich von einer klaren Enttäuschung sprechen. Aalglatte Kompositionen, die...
WraithWarum soll das Modell einer Populationskontrolle generell schlecht sein, nur weil es in unseren Gesellschaften...
Elephant Hawk Moth – “Elephant Hawk Moth”
Rockende Nachtschwärmer
Die Würzburger ELEPHANT HAWK MOTH trommeln auch ganz gerne mal auf dem Lokus. Muss ein wunderbares Raumecho geben, vor allem wenn der Schlagzeuger noch SoundFX… aber lassen wir das. Das Video, was sie zu ihrem Debütalbum (fertig?)gedreht haben, scheint jedenfalls amüsant zu werden, inkl. Unterwasseraufnahmen! Mit Strom sollten sie im nassen Element allerdings vorsichtig sein, denn davon jagen sie eine ganze Menge durch ihre Gitarren.
ELEPHANT HAWK MOTH (klingt lustig, gibt’s aber wirklich, wenn auch selten in freier Natur zu beobachten) spielen Alternative Rock mit leichtem Post-Metal Einschlag. Bei den zitierten Vorbildern wie TOOL und OCEANSIZE ist es denn auch wenig überraschend, dass sich die Band nicht mit einfachen Komponieren-nach-Zahlen-Songs zufrieden gibt. Statt mundgerechter Eingängigkeit werden hier detailverliebte Arrangements aufgefahren, bei denen die Saiteninstrumente mit dem Gesang eine gut balancierte Arbeitsteilung pflegen. Das Stück “Hagenbeck” macht das deutlich: Schwere Gitarrenriffs greifen an, danach vibrierendes Schlagzeug und nahezu fragiler, emotionaler Gesang. Leiser als man es vielleicht erwartet hätte, aber ELEPHANT HAWK MOTH wollen eben nicht einfach nur rocken.
Dazu passen auch die sphärischen, verträumten Klänge von “Van Gogh”, meinem heimlichen Favoriten der Platte. ELEPHANT HAWK MOTH machen Spaß, ihr Sound hat die nötigen Ecken und Kanten, und mit ihren Songs schaffen sie es auch irgendwie, Kurzweiligkeit mit Tiefgang zu verbinden. Mit ihrem Gegenentwurf zur Gleichförmigkeit in der Musik haben sie damit ins Schwarze getroffen.

Format: Album Länge: 6 Songs | 36:35 Label: Eigenproduktion Release: 2012Leserwertung: Twittern
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