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Exxasens – “Eleven Miles” (10,00 / 10)
valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...
Collapse Under The Empire / Mooncake – “Black Moon Empire”
Kein ‘Split’ sondern ‘Unity’
Zwei Bands, eine Split – klassisches Szenario, wenngleich mit mehreren Möglichkeiten. Die vorliegende EP der beiden Post-Rock Bands COLLAPSE UNDER THE EMPIRE und MOONCAKE ist aber der eher seltene Fall von zwei befreundeten Bands, die sich den Platz auf der Split nicht nur freundschaftlich teilen, sondern sich in einem Stück sogar vereinen. “Black Moon Empire” verbindet dabei mehr als nur symbolisch die instrumentale Leichtigkeit, die starke atmosphärische Komponente und Weitläufigkeit der Kompositionen, die so typisch für beide Bands sind. Ein Stück, welches ganz behutsam startet und sich bis zu einem wunderbaren Höhepunkt mit langem Ausklang vorarbeitet. Eleganter kann sich eine Verschmelzung von zwei Bands kaum vollziehen.
Danach trennen sich dann die Wege, jedoch nie so weit, dass man sich aus den Augen verlieren könnte. Lässt der Hörer seine nämlich verschlossen, tastet er sich ganz unwissend und unvoreingenommen an dieses wunderbare Kleinod heran, so wird er auf ein Werk treffen, welches vor allem durch seine Kohärenz zu beeindrucken weiß. Fast könnte man meinen, man hätte es mit einer einzigen Band zu tun, die ihre unterschiedlichen Charakterseiten und Facetten ableuchtet.
Während C.U.T.E. für die intensiveren, und im Fall von “T.S.D.” sogar regelrecht schweren Klänge und härtere Anschläge stehen, bringen MOONCAKE in ihren Kompositionen immer ein Stück Zurückhaltung mit. Während das deutsche Duo sozusagen den Boden bereitet, das Fundament für die instrumentalen Breitwand-Sounds bildet, bewegt sich das Moskauer Quartett mit einem ansteckenden Gefühl von Leichtigkeit durch ihre Songs.
Durch die alternierende Folge der Stücke kommt es zu einer äußerst gelungenen Kontrastierung, bei der sich beide Bands ergänzen und spürbar auf ein gemeinsames Ziel hinsteuern. Unterstrichen wird das noch einmal durch das Finale des abschließenden Songs “Novorossiysk 1968″ – hier stehen sie beide am gleichen Punkt. Gelungener kann eine Kooperation kaum ausfallen, deshalb meine Empfehlung!

» Collapse Under The Empire
» Mooncake
Format: Split EP Länge: 5 Songs | 27:52 Label: Oxide Tones Release: 31.07.2011Leserwertung: Twittern
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