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Exxasens – “Eleven Miles” (10,00 / 10)
valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...
The Cult – “Ceremony”
Indianer und Hard Rock
Als Kern von THE CULT lassen sich aus heutiger Sicht ganz eindeutig lediglich zwei Personen benennen, nämlich Ian Astbury, der die Musik der Band mit seiner charismatischen und eigentümlchen Stimme perfekt verziert und natürlich Gitarrist Billy Duffy, der mit seiner ureigenen Art den Rock atmet und ihn wie kaum jemand anders auf der Gitarre wiedergibt. Das Duo hat begnadete Songs und Alben geschrieben, wie zum Beispiel die Göttergabe “Sonic Temple” oder auch das selbstbetitelte, eher alternative Album aus dem Jahre 1994, als der Grunge tobte und fast jeder diesem Stil zumindest teilweise verfallen war.
“Ceremony” erschien 1991 und war nach besagtem Highlight “Sonic Temple” der Blick in die Zukunft. Thematisch ist das Album von den amerikanischen Ureinwohnern, den Indianern, beeinflusst, was sich deutlich in den Lyrics und auch einigen Songtiteln Wiederspiegelt. Rein musikalisch stellt es den logischen Zwischenschritt zwischen “Sonic Temple” und “The Cult” dar und ist somit auch irgendwo dazwischen anzusiedeln, allerdings mit deutlicher Schlagseite in Richtung Hard Rock. Die großen Stadionmelodien sind geblieben, besonders im Gesangsbereich. Sie werden ergänzt von leicht alternativen Arrangements und einigen weniger aufdringlichen Melodielinien, was keineswegs bedeutet, dass sie weniger packend ausgefallen sind. THE CULT halten die Fackel auch auf “Ceremony” verdammt hoch, scheuen sich aber auch nicht, den Druck etwas runter zu schrauben und auch mal bedächtige Klänge von sich zu geben.
Mit der Überhymne “Wild Hearted Son”, dem mitunter bedächtigen “Bangkok Rain”, dem ausladenden “White” sowie den schönen Halbballaden “Heart Of Soul” und “Sweet Salvation” haben THE CULT auch hier wieder große Nummern am Start, die an dieser Stelle lediglich als Beispiel für das gesamte Album gelten sollen, das insgesamt gesehen einmal mehr ein Treffer in den inneren Kreis der Zielscheibe war und ist. Das Fazit liegt demnach auf der Hand: Tolle Scheibe, tolle Band. Anhören, rocken und genießen!
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» The Cult
Format: Album Länge: 11 Songs | 63:38 Label: Beggars Banquet Release: 10.09.1991Leserwertung: Twittern
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