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Exxasens – “Eleven Miles” (10,00 / 10)
valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...
Iroha – “Iroha”
Wenn der Schwan mit dem Christenkind…
IROHA aus Birmingham/Großbritannien stammen aus dem Umfeld von GODFLESH und JESU, was man definitiv auch am musikalischen Ergebnis erkennt, bzw. die Herkunft davon ableiten kann. IROHA-Kopf Andy Swan hat bereits mit Justin Broadrick (JESU, GODFLESH, Ex-NAPALM DEATH) eine gemeinsame musikalische Vergangenheit hinter sich. Beide haben 1983 das experimentelle Elektronikprojekt FINAL ins Leben gerufen, das heutzutage zwar auch noch besteht, jedoch von Broadrick alleine geführt wird.
Am Bass hat Andy Swan für IROHA gleich auch noch Diarmuid Dalton (JESU) rekrutiert, der ihm mit seinen pumpenden und songdienlichen Tieftonarrangements passend zur Seite steht sowie Dominic Crane, der an den sechs Saiten das Gitarrenpaket ergänzt. Herausgekommen ist Musik, die eine klare Marschrichtung aufweist und, Andy Swan wird das sicher nicht gerne hören, ganz eindeutig im Fahrwasser von JESU mitschwimmt. Die Ähnlichkeiten sind nicht nur verblüffend sondern auch sehr verdächtig, unterm Strich allerdings auch einleuchtend, wenn man die musikalische Herkunft der beteiligten Musiker betrachtet. Dennoch, die sehr starke Ähnlichkeit und dadurch teilweise fehlende Eigenständigkeit sollte kritisch bertachtet werden. Letztendlich muss sich natürlich jeder selbst ein Bild vom Ergebnis machen und entscheiden, ob es ihm zusagt oder nicht. Mir gefällt es.
IROHAs selbstbestiteltes Album ist richtig stark geworden, keine Frage, das Material ist sinnlich, atmosphärisch dicht und auch die Melodien sind absolut super; zwar einfach aber dafür in sich stimming und einfach schön. Musik muss nicht kompliziert sein, um zu funktionieren und zu wirken. Mit viel Melancholie, langsamen bis schleppenden Beats, die nach meinem Empfinden von Song zu Song ruhig etwas abwechslungsreicher hätten sein können, wird hier ein großes Ganzes geschaffen, das stilistisch und von der melodischen Thematik her gleich nach JESUs “Conqueror” hätte kommen können. Wenn man sich mit IROHA anfreundet und die genannten Ähnlichkeiten ausblendet (oder auch nicht), bleibt ein rundum intensives, sehr wirksames Album, das tief unter die Haut geht.
Ps. Das komplette Album wurde übrigens von Justin Broadrick nochmal gesondert abgemischt und ist zusammen mit ein paar weiteren Remixes als Bonus-CD dem regulären Digipak-Release beigelegt.
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» Iroha
Format: Album Länge: 8 Songs | 47:12 Label: Denovali Records Release: 18.02.2011Leserwertung: Twittern
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