• valerie renayTake a look! http://www.youtube.com/watch?v =vViinMt156s
  • MEAuch hier gilt: die Version mit Bonus greifen! ‘Age Of Creation’ ist ein wunderbarer Achterbahn-Track,...
  • MEAuch für dieses Album gilt: die edle Digifassung mit Bonustrack ‘Tired Bones’ (lässig-schwerer...

Poisonblack – “Of Rust And Bones”

11. April 2010 | ME | Musikrezensionen | 243 mal gelesen

Tags: , ,

Ohne eine einzige Idee

Poisonblack - "Of Rust And Bones"Ville Laihiala, seines Zeichens Ex-Vocalist bei SENTENCED, veröffentlicht mit seiner Band POISONBLACK bereits das dritte Album. Wenn das ein Wegweiser sein soll, dann gute Nacht. Gänzlich uninspiriert, mit pausbäckigen Modern-Metal-Riffing zu Weichspülerei nach Art von HIM aufwartend, bugsieren sich die Finnen schnell ins Seitenaus, nicht nur bei mir übrigens.

Der Opener “Sun Shines Black” gerät nie in Fahrt, was auch gerade am flachen, vollkommen gelangweilten Gesang von Ville liegt. “Leech” kann man ganz vergessen; soll das ein Chorus sein oder was? “My World” zeigt endgültig, dass Ville nicht singen kann, so gern er das möchte. Mit dem Ding könnten sie beim “Eurovision Contest” starten und würden ähnlich abschneiden wie die LES HUMPHRIES SINGERS einst im Mai.

Und besser wird es nicht. “Buried Alive” begräbt unter rosafarbenen Herzkissen. Mit “Invisible” wird die Balladenhälfte des Albums eingeläutet. Überlange, zum plakativen Gähnen bestens geeignete Songs dominieren nun das Geschehen. Emotionslos schlingert Ville reichlich schief durch dröges Liedgut. “Down The Drain” kopiert HIM, was eine acht Minuten währende Ratlosigkeit seitens des Rezipienten hervorruft.

So schlecht hatte ich die nicht Erinnerung: habe sie ja mal auf dem Summer Breeze gesehen. Nun, beeindruckt hat mich das seinerzeit auch nicht, aber irgendwie war das rockiger, mit mehr Pep versehen. Das hier ist gar nicht; ohne Esprit und mit einigem produktiontechnischem Aufputz versehen, welcher die stupiden Arrangements nicht verschleiern kann (im Gegenteil!) leiern sich POISONBLACK durch ihr halbgares Liedgut. Ähnlich viel Langeweile und schlechte Kompositionen gab es zuletzt nur bei HIM, den diversen an diesem Orte jüngst besprochenen Teutonenmittelalterkombos und CREMATORY. Ächz!

2/10

» Poisonblack

Format:  Album
Länge:   10 Songs | 52:38
Label:   Century Media
Release: 17.03.2010
Leserwertung:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (2 Wertungen, Ø 1,00 von 10)
Loading ... Loading ...


Ähnliche Artikel:
» Paradise Lost – “In Requiem”
» The Man-Eating Tree – “Vine”
» HIM – “Screamworks: Love In Theory And Practice”
» Symphony Cult – “Rewind To Fast Forward”
» The Mission – “Children”

Noch keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

* Anti-Spam-Passwort kopieren:

* ...und dann hier einfügen: