• MattHätte man kaum besser ausdrücken können. Fantastisches Album. Hier stimmt alles.
  • MattNach häufigem Hören des Albums muss ich von einer klaren Enttäuschung sprechen. Aalglatte Kompositionen, die...
  • WraithWarum soll das Modell einer Populationskontrolle generell schlecht sein, nur weil es in unseren Gesellschaften...

Heathen Foray – “The Passage”

2. Juli 2009 | ME | Musikrezensionen | 618 mal gelesen

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Harris, Stratton, Di’Anno und Co. waren nie Pagan

Heathen Foray - "The Passage"Die Österreicher HEATHEN FORAY setzen auf eine einfache Mischung aus heiser gefauchten Growls zu klackernden Gitarren und folkloristischen Schunkelrhythmen. Blaupause für jedes Lick des Albums sind die ersten IRON MAIDEN-LP’s. Originell ist das nun nicht gerade. HEATHEN FORAY seien so gut wie AMON AMARTH und ENSIFERUM, schrieb ein übereifriger Kollege. Davon kann keine Rede sein. Klar, das Gebrodel ist z.T. ganz nett gemacht, eine eigene Identität sucht man jedoch vergebens.

Viele vor allem teutonische Bands machen inzwischen solcherart Musik. Endlos flirren die hellen Leads um den garstigen Lagerfeuergesang; Heavy-Riffing wie bei AMON AMARTH oder dieses Spiel mit klirrenden Rüstungen und flatternden Bannern im Frühlingswinde, zelebriert von ENSIFERUM, finden sich bei HEATHEN FORAY nicht. Dazu reichen die songschreiberischen Fähigkeiten auch gar nicht.

In allerbesten Momenten werden wir an MITHOTYN erinnert; selbige waren aber härter, tönten feiner, transparenter, setzten nicht auf immergleiche Songstrukturen. Und sie versuchten sich mal an anderem Stoff als MAIDEN. Immer tönen HEATHEN FORAYs Gitarren nach Flöten, die Drums wie Pferdegetrappel, der Bass wird hinter dem etwa 2 Kilometer entfernten Waldsaum eingespielt und so tönt er auch, nämlich gar nicht. Die rauschig-matschige Produktion ist unter anderem dazu da, spielerische Mängel zu kaschieren.

Ich finde, es ist an der Zeit, dass die Pagan-Schublade geschlossen wird. Von dort kommt einfach kaum etwas, das größeres Interesse hervorlocken könnte. Besser als THRUDVANGAR, WOLFCHANT oder BLACK MESSIAH sind HEATHEN FORAY sicherlich, aber was heißt das schon? Ach ja, und BRIMSTONE waren viel besser!!!

5/10

» Heathen Foray

Format:  Album
Länge:   10 Songs | 43:31
Label:   Black Bards Entertainment
Release: 24.04.2009
Leserwertung:
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